Fresenius

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sjos
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Fresenius

Bericht door sjos ¬Ľ

Citi: Fresenius SE - Investoren sollten sich anschnallen!
29/08/2019
Die Mitte August gestartete Erholung in Fresenius erreichte in den letzten Tagen einen starken Widerstand. Kehren die Verk√§ufer demn√§chst zur√ľck?
Im Juni starteten Investoren in Fresenius einen Stabilisierungsversuch ausgehend von 44,33 EUR. Hier kam es zu einer Erholung bis in den Bereich von knapp 49,50 EUR. In zwei Anl√§ufen konnte diese Preiszone jedoch nicht √ľberwunden werden, was im Gegenzug zu einem neuen Abw√§rtstrend f√ľhrte. Zwar versuchten die K√§ufer mit Juli noch einmal ein Comeback an der bekannten Unterst√ľtzung bei 44,33 EUR, jedoch ohne Erfolg. Am Ende musste man sich geschlagen geben und die Aktie markierte am 15. August ein neues Tief bei 41,02 EUR.
Wer diese Kurse Mitte August f√ľr einen Einstieg nutzte, konnte sich in den vergangenen Handelstagen √ľber Gewinne freuen. Aktuell muss man jedoch die Daumen dr√ľcken, dass das Pendel nicht wieder zur anderen Seite ausschl√§gt. Im Zuge der Erholung erreichte der Kurs n√§mlich den zentralen Widerstand bei 44,33 EUR. Dieser wird durch den EMA 50 und eine potentielle Abw√§rtstrendlinie sogar noch verst√§rkt. Dies ist nat√ľrlich ein klares Risiko f√ľr K√§ufer, die sich von diesem momentan aber noch nicht extrem stark beeindrucken lassen. Zwar ist der Ausbruch nach oben bisher nicht gelungen, aber es fehlt auch an klaren Verk√§ufen.
Mit Blick auf den mittelfristigen Abw√§rtstrend sollten die grundlegenden Vorteile in Fresenius auf der Verk√§uferseite liegen. Dies schlie√üt Erholungen wie die aktuelle nicht aus. Man l√§uft jedoch Gefahr, anschlie√üend neue Tiefs bei 40 EUR und darunter zu sehen. Dabei k√∂nnten die Verk√§ufer in den n√§chsten Tagen direkt zur√ľckkehren, sollte es zu einem Tagesschlusskurs unterhalb von 43,45 EUR kommen.
Eine kleine Überraschung wäre ein Tagesschlusskurs oberhalb von 45,10 EUR. Sollte es sich dabei nicht um einen bullischen Fehlausbruch handeln, könnten die Kurse im Anschluss sogar weiter auf 48-49 EUR durchstarten.

BRON: https://www.finanzen.net/nachricht/zert ... en-7936531
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sjos
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Re: Fresenius

Bericht door sjos ¬Ľ

02.02.2021 11:09 h
Corona-Pandemie d√ľrfte Konzernergebnis 2021 bei Fresenius und Tochter FMC dr√ľcken - Aktien brechen ein
Ergebniseinbruch: Corona-Pandemie d√ľrfte Konzernergebnis 2021 bei Fresenius und Tochter FMC dr√ľcken - Aktien brechen ein
Die Corona-Pandemie macht dem Medizin- und Krankenhauskonzern Fresenius SE auch 2021 zu schaffen - und womöglich sogar einen Strich durch die Ambitionen von Unternehmenslenker Stephan Sturm.

Dieser hatte sich in einem Interview mit dpa-AFX noch vor wenigen Wochen "bessere Ergebnisse" f√ľr das neue Gesch√§ftsjahr zum Ziel gesetzt, doch nun muss der DAX-Konzern wom√∂glich kleinere Br√∂tchen backen. Grund ist die Dialysetochter Fresenius Medical Care, die f√ľr 2021 einen tiefen Ergebniseinbruch f√ľr m√∂glich h√§lt, wie das Unternehmen am Vorabend mitteilte.
Fresenius ver√∂ffentlichte nach der entt√§uschenden Prognose der Tochter am sp√§ten Montagabend selbst √ľberraschend erste Ziele f√ľr das neue Gesch√§ftsjahr. So soll das auf die Anteilseigner entfallende Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahr "mindestens in etwa stabil" bleiben, teilte der Konzern in Bad Homburg mit. Ausgeklammert sind dabei Sondereinfl√ľsse und einmalige Aufwendungen im Zusammenhang mit wahrscheinlichen Effizienz- und Kosteneinsparungsprogrammen. Dabei strebt die Gesellschaft w√§hrungsbereinigt ein "gesundes Umsatzwachstum" an. An ihren Mittelfristzielen wollen Fresenius und FMC nicht r√ľtteln.
F√ľr 2020 hat Fresenius laut Mitteilung nach vorl√§ufigen Berechnungen die zuvor bereits gesenkten Ziele erf√ľllt. Der Konzern hatte w√§hrungsbereinigt ein Wachstum des Umsatzes von drei bis sechs Prozent in Aussicht gestellt. Das bereinigte Konzernergebnis war am unteren Ende der Spanne von minus vier bis plus ein Prozent prognostiziert worden.
Die Pandemie hatte den Krankenhaus- und Medizinkonzern im Fr√ľhjahr 2020 besonders im Klinikgesch√§ft getroffen. Da weniger operiert wurde, litt auch die auf fl√ľssige Nachahmermedikamente wie Narkosemittel und klinische Ern√§hrung spezialisierte Tochter Fresenius Kabi.
Die Dialysetochter FMC war dagegen lange f√ľr den Gesamtkonzern ein verl√§sslicher Wachstumstreiber gewesen, doch k√§mpfte auch sie zuletzt zunehmend mit Problemen: Es zeigte sich, dass Covid-19-Erkrankungen bei Dialysepatienten geh√§uft t√∂dlich endeten. Bei FMC war daher bereits im dritten Quartal eine erh√∂hte Anzahl an Blutw√§schebehandlungen ausgefallen.
Mit den neuerlich steigenden Infektionszahlen beschleunigte sich dieser Trend zuletzt insbesondere in Nordamerika und Europa. So spricht FMC von einer "deutlichen Erh√∂hung der Covid-19-bedingten Patienten√ľbersterblichkeit im November und Dezember 2020", die voraussichtlich auch in der ersten Jahresh√§lfte 2021 anhalten werde. Diese Entwicklung, so sch√§tzt das Management, d√ľrfte sich nicht nur weiter negativ auf die Zahl der Blutw√§schen durchschlagen, sondern auch auf die Auslastung der Klinikinfrastruktur sowie nachgelagerte Gesch√§ftsaktivit√§ten.
FMC rechnet daher f√ľr 2021 zwar vor Sondereffekten und auf Basis konstanter Wechselkurse mit einem Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. F√ľr das auf die Anteilseigner entfallende Konzernergebnis prognostiziert die Gesellschaft aber einen R√ľckgang um bis zu 25 Prozent.
Ausschlaggebend hierf√ľr sind auch steigende Ausgaben: FMC hatte im Zuge der Pandemie erh√∂hte Schutzma√ünahmen in seinen mehr als 4000 Dialysezentren und 45 Produktionsst√§tten ergriffen. So fielen Mehraufwendungen etwa f√ľr Schutzausr√ľstung f√ľr Mitarbeiter an. Zudem erh√§lt das Personal auf Isolierstationen erh√∂hte Verg√ľtungen.
Diese Ma√ünahmen h√§tten die Kosten zuletzt signifikante anschwellen lassen und d√ľrften auch 2021 hoch bleiben, hie√ü es. FMC k√ľndigte daher an, "sorgf√§ltig pr√ľfen" zu wollen, wo eventuell an der Kostenschraube gedreht werden k√∂nne. Zudem d√ľrften die Dialyseanbieter von einer bis M√§rz verl√§ngerten Ma√ünahme abgesehen keine staatlichen Unterst√ľtzungsleistungen in den USA mehr erhalten. 2020 hatte FMC von staatlichen Gelder profitiert.
Auch FMC hat nach eigenen Angaben auf Basis der vorl√§ufiger Berechnungen die eigenen Ziele f√ľr 2020 erreicht. Das Unternehmen hatte f√ľr das vergangene Jahr Zuw√§chse bei Umsatz und Ergebnis im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Das Konzernergebnis 2020 werde knapp √ľber dem oberen Ende der Zielbandbreite herauskommen, wobei im Schlussquartal eine Wertberichtigung von rund 195 Millionen Euro im Lateinamerika-Gesch√§ft angefallen sei, teilte FMC jetzt weiter mit. Diese seien dem gesamtwirtschaftlichen Abschwung in der Region geschuldet.
Die vollständigen Ergebnisse wollen beide Dax-Unternehmen am 23. Februar veröffentlichen. Dann soll es auch noch einen detaillierteren Ausblick von Fresenius geben.
Kursrutsch bei FMC und Fresenius verschärft sich
Die Aktien von Fresenius Medical Care (FMC) und Fresenius kommen am Dienstag m√§chtig unter die R√§der. Im fr√ľhen XETRA-Handel sackten die FMC-Papiere nach einem von H√§ndlern als "schockierend" bewerteten Ausblick auf ein Tief seit Ende M√§rz ab, als gerade der Corona-Crash durchschlug. Derzeit stehen sie noch 13,56 Prozent im Minus bei 55,84 Euro. Schon am Vortag waren die Papiere des Dialysekonzerns gegen den freundlichen Markt um mehr als drei Prozent abgerutscht.
Der Schw√§che konnten sich am Dienstag auch die Aktien des Mutterkonzerns Fresenius SE nicht entziehen. Dessen Aktien sackten als zweiter gro√üer DAX-Verlierer zuletzt um 5,74 Prozent ab auf 33,99 Euro, w√§hrend der Leitindex die Erholung von den j√ľngsten Hedgefonds-Turbulenzen fortsetzte. Der Medizin- und Krankenhauskonzern richtet sich jetzt ebenfalls auf ein weiteres von Corona √ľberschattetes Gesch√§ftsjahr ein.
Die erh√∂hte Sterblichkeit von Blutw√§schepatienten im Zusammenhang mit Covid-19 d√ľrfte FMC im neu angelaufenen Gesch√§ftsjahr schwer belasten. Wie der Dialyseanbieter am Vorabend nachb√∂rslich mitteilte, prognostiziert er f√ľr das auf die Anteilseigner entfallende Konzernergebnis einen R√ľckgang um bis zu 25 Prozent. Laut Analyst James Vane-Tempest von Jefferies Research bleibt der Ausblick deutlich hinter den Erwartungen zur√ľck.
Die FMC-Aktien hatten sich von dem Corona-Crash bis auf 53,50 Euro im März bislang ohnehin nur zögerlich erholt, nun fehlt nicht mehr viel, damit das Tief nochmals unterschritten wird. Während der Dax zu Jahresbeginn Rekorde schrieb, standen sie zuletzt nur auf halbem Wege zum Niveau vor der Krise. Die Fresenius-Titel erreichten am Dienstag ein Tief seit Anfang November.

BAD HOMBURG (dpa-AFX)
bron: https://www.finanzen.net/nachricht/akti ... in-9760375

Momenteel in Frankfurt: 34,14EUR 2,06EUR -5,69% 11:43 h
FSE Fresenius Aktie
WKN: 578560 / ISIN: DE0005785604

Ik ben rond deze koers ook terug ingestapt.
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Re: Fresenius

Bericht door maartenverhoeve ¬Ľ

Klaar voor een eerste instap. Winstgevende farma met kw van 10, betalen ook mooi dividend.

In aan 34,52 euro.

Glta.
In port; Enwave, Ageas, Western Cop, Retail est. sorrento, vgp, wdp, kbca, roularta, Tess, prosus, agfa, vale, veel arrowhead pharma....

sjos
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Re: Fresenius

Bericht door sjos ¬Ľ

maartenverhoeve schreef: ‚ÜĎ
17 dec 2021 13:17
Klaar voor een eerste instap. Winstgevende farma met kw van 10, betalen ook mooi dividend.

In aan 34,52 euro.

Glta.
Al meermaals in- en uitgestapt. Momenteel heb ik ze niet en wacht nog af. Slechte tijd voor dialyse patienten.
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Re: Fresenius

Bericht door maartenverhoeve ¬Ľ

Sjos,

Ik denk dat je aan deze koers niet veel kan misdoen, winstgevend bedrijf, k/w van amper 10, betalen dividend en herstelkandidaat, mss ook een dubbele bodem gevormd nu, dat zijn de redenen waarom ik instapte!
In port; Enwave, Ageas, Western Cop, Retail est. sorrento, vgp, wdp, kbca, roularta, Tess, prosus, agfa, vale, veel arrowhead pharma....

sjos
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Re: Fresenius

Bericht door sjos ¬Ľ

maartenverhoeve schreef: ‚ÜĎ
19 dec 2021 09:46
Sjos,

Ik denk dat je aan deze koers niet veel kan misdoen, winstgevend bedrijf, k/w van amper 10, betalen dividend en herstelkandidaat, mss ook een dubbele bodem gevormd nu, dat zijn de redenen waarom ik instapte!
Allemaal waar, maar je weet ook dat soms de logica zoek is op de beurs.
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sjos
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Re: Fresenius

Bericht door sjos ¬Ľ

Fresenius-Aktie tiefrot: Fresenius 2023 belastet von FMC - Fresenius will FMC aus Bilanz nehmen
Der Gesundheitskonzern Fresenius rechnet im laufenden Jahr wegen schwierigen Gesch√§ften bei der Tochter Fresenius Medical Care schlimmstenfalls mit einem deutlichen Gewinnr√ľckgang.
Wie der DAX-Konzern Fresenius mitteilte, soll der Umsatz 2023 organisch noch im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigen. Die Basis aus dem Vorjahr seien 40,84 Milliarden Euro. Das w√§hrungsbereinigte Konzern-EBIT vor Sondereinfl√ľssen soll in etwa stabil bleiben oder aber im bis zu hohen einstelligen Prozentbereich sinken
"Die Bandbreite des R√ľckgangs gegen√ľber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf das schwierige Gesch√§ftsumfeld bei Fresenius Medical Care zur√ľckzuf√ľhren", so der Bad Homburger Konzern. Ohne Fresenius Medical Care soll das w√§hrungsbereinigte EBIT vor Sondereinfl√ľssen (Basis 2022: 2,187 Milliarden Euro) des Konzerns in etwa stabil bleiben oder im bis zu mittleren einstelligen Prozentbereich zur√ľckgehen.
Fresenius-Chef leitet Konzernumbau ein - Entflechtung von FMC
Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr treibt der neue Fresenius-Chef Michael Sen den Umbau des Krankenhausbetreibers und Medizinkonzerns voran. Mit der Konzentration auf das Klinikgesch√§ft Helios und die auf Fl√ľssigmedizin spezialisierte Tochter Kabi will der seit Oktober amtierende Firmenlenker einen Neuanfang im Konzern einl√§uten. Auch soll die komplexe Firmenstruktur mit der Entflechtung der zuletzt besonders belastenden Dialysetochter Fresenius Medical Care vereinfacht werden.
Mit der Dekonsolidierung von FMC erscheine Fresenius auf dem richtigen Weg, wenngleich unklar bleibe, was mit dem Anteil passieren werde, schrieb JPMorgan-Analyst David Adlington in einer ersten Reaktion. Die Konzernprognose f√ľr das laufende Jahr d√ľrfte aber angesichts des Gegenwinds f√ľr FMC, Vamed und Kabi am Markt schlecht aufgenommen werden, urteilte der Experte.
"2023 ist das Jahr, in dem wir entscheidende Weichen f√ľr die kommenden Jahre oder sogar Jahrzehnte stellen", sagte Sen am Dienstagabend. Allerdings lie√üen sich die Probleme nicht "√ľber Nacht l√∂sen". Damit bleiben auch die Aussichten f√ľr die kommenden Monate tr√ľbe, denn das Management rechnet trotz voraussichtlich weiter anziehender Erl√∂se in diesem Jahr bestenfalls mit einem stabilen Ergebnis. Im schlechtesten Fall schlie√üt die F√ľhrung auch einen R√ľckgang im hohen einstelligen Prozentbereich nicht aus.
Die derzeit noch als Kommanditgesellschaft auf Aktien organisierte FMC soll in eine Aktiengesellschaft umgewandelt werden. Die zuständigen Gremien hatten die Dekonsolidierung des Blutwäschespezialisten im Wege eines Formwechsels in eine Aktiengesellschaft zugestimmt, wie der DAX-Konzern in Bad Homburg mitteilte. Der Beschluss dazu soll auf einer noch einzuberufenden außerordentlichen Hauptversammlung Anfang des dritten Quartals 2023 gefasst werden, der Vollzug wird dann bis Ende des Geschäftsjahres erwartet. Auch der FMC-Aufsichtsrat stimmte dem Vorhaben zu.
Im vergangenen Jahr erlitt Deutschlands größter Krankenhausbetreiber Fresenius einen Gewinneinbruch. Inflation, gestiegene Kosten, Personalmangel und Lieferkettenprobleme belasteten das Ergebnis deutlich. Obwohl der Umsatz zum Vorjahr um neun Prozent auf rund 40,8 Milliarden Euro stieg, sank das bereinigte operative Ergebnis um sechs Prozent - ohne Wechselkurseffekte sogar um elf Prozent. Das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis fiel nominal um sieben Prozent auf 1,7 Milliarden Euro.
Gr√∂√üte B√ľrde war die Dialysetochter FMC: Dort knickte der Gewinn 2022 um zehn Prozent ein. Noch gravierender war der Einbruch beim Klinik-Dienstleister Vamed. Auch beim Fl√ľssigmedizinspezialisten Kabi lief es durchwachsen, w√§hrend Fresenius in seinem Klinikgesch√§ft auf Jahressicht zulegte. "Damit k√∂nnen wir nicht zufrieden sein", sagte Sen.
Der hoch verschuldete Konzern will die Kosten nun st√§rker senken, vor allem bei FMC. Laufende Sparprogramme w√ľrden intensiviert, hie√ü es. Ab 2025 solle j√§hrlich rund eine Milliarde Euro eingespart werden. Auch bekommen die Aktion√§re f√ľr 2022 erstmals seit fast 30 Jahren keine Dividendenerh√∂hung, sondern mit 92 Cent je Aktie eine Aussch√ľttung auf dem Vorjahresniveau. FMC-Chefin Helen Giza rechnet derweil laut Mitteilung damit, ihr Unternehmen erst 2024 wieder zu Gewinnwachstum zur√ľckf√ľhren zu k√∂nnen. Sen betonte, er sei sehr zuversichtlich, dass die geplanten Ma√ünahmen im kommenden Jahr erste Fr√ľchte tragen werden.
Auf die Schw√§che bei FMC will Fresenius nun reagieren und das Sorgenkind nicht mehr voll bilanzieren. Derzeit h√§lt das Unternehmen rund ein Drittel an der Dialysetochter. Wegen der bisherigen Organisation der beiden Unternehmen als Kommanditgesellschaften auf Aktien flie√üen die Ergebnisse von FMC aber komplett in die Fresenius-Bilanz ein. Dem Blutw√§schespezialisten FMC machten zuletzt ein Mangel an Pflegekr√§ften in den USA, Lieferkettenprobleme sowie h√∂here L√∂hne und Materialkosten zu schaffen. Zudem starben viele Dialysepatienten an Corona. F√ľr Fresenius wurde FMC damit zunehmend zum Bremsklotz.
Mit dem Formwechsel w√§re der Konzern diese Last k√ľnftig los, da FMC nur noch als Finanzbeteiligung ber√ľcksichtigt werden d√ľrfte. Mit der Entflechtung w√§re zudem der Weg zu einem m√∂glichen sp√§teren Verkauf von FMC geebnet, den schon der fr√ľhere Fresenius-Chef Stephan Sturm ins Spiel gebracht hatte. Auch Sen h√§lt sich diese Option offen, sofern ein Verkauf lukrativ f√ľr Fresenius w√§re. Daf√ľr muss aber wohl zun√§chst der FMC-Aktienkurs anziehen - allein auf Sicht von zw√∂lf Monaten hat die Aktie gut ein Drittel verloren.
Mit dem Fokus auf die Sparten Arzneien und Medizinprodukte (Kabi) sowie Kliniken (Helios) konzentriere sich Fresenius k√ľnftig auf "strukturelle Wachstumsfelder der Industrie", sagte Sen weiter. In diesen zugleich "kritischen Bereichen des Gesundheitswesens" verf√ľgten die Bad Homburger √ľber eine "sehr attraktive Marktposition". Spekulationen √ľber einen geplanten Verkauf der spanischen Klinikkette Quironsalud erteilte Fresenius-Chef Sen am Dienstagabend eine Absage. Sie bleibe Teil der Strategie. Der Dienstleister Vamed soll laut dem Manager hingegen in Zukunft nachrangig und "wie eine Finanzbeteiligung" behandelt werden.
Fresenius und FMC stehen nach zahlreichen Gewinnwarnungen in den vergangenen Jahren schon l√§nger unter Druck. 2022 hatten beide DAX-Unternehmen ihre Ziele gleich zweimal senken m√ľssen. Der langj√§hrige Fresenius-Lenker Stephan Sturm verlie√ü das Unternehmen im vergangenen Herbst, nachdem er die Probleme offensichtlich zu z√∂gerlich angegangen war. Sen, der zuvor die Fl√ľssigmedizintochter Kabi geleitet hatte, r√ľckte dann Anfang Oktober an die Unternehmensspitze.
Der Manager verk√ľndete kurz nach seinem Amtsantritt eine radikale √úberpr√ľfung der komplexen Konzernstrukturen mit den S√§ulen Dialyse, Kliniken, Arzneien und Projektgesch√§ft, die auch bei Investoren schon l√§nger in der Kritik stand. Auch Sen sparte am Dienstagabend nicht mit Vorw√ľrfen: Fresenius habe in den vergangenen Jahren die Richtung gefehlt. Der Konzern habe dabei keine "zufriedenstellende Gesamtperformance" geliefert. Wachsende Schulden h√§tten den Spielraum des Unternehmens eingeengt. Mit der geplanten strukturellen Vereinfachung werde Fresenius mit einem st√§rkeren Fokus auf die Rendite seine Leistungsf√§higkeit wieder verbessern k√∂nnen, erg√§nzte der Manager.
Fresenius bekommt neuen Kabi- und Personal-Vorstand
Der Gesundheitskonzern Fresenius gestaltet seinen Vorstand weiter um. Wie der Bad Homburger Konzern mitteilte, soll Pierluigi Antonelli mit Wirkung zum 1. M√§rz den Vorstandsvorsitz der Sparte Kabi √ľbernehmen. Der 56-J√§hrige √ľbernimmt das Amt von Michael Sen, der es nach seiner Berufung zum Fresenius-Vorstandsvorsitzenden im Oktober vergangenen Jahres zun√§chst kommissarisch weitergef√ľhrt hatte.
Antonelli verf√ľgt den weiteren Angaben zufolge √ľber langj√§hrige Erfahrung in der Pharmabranche. In seiner vorherigen Position f√ľhrte er seit 2019 als CEO die Gesch√§fte von Angelini Pharma, einer auf Brain Health und Consumer Health spezialisierten Tochter der italienischen Angelini-Gruppe.
Die auf Infusionstherapien und Generika spezialisierte Sparte Kabi soll neben Helios k√ľnftig im Mittelpunkt der Neuausrichtung von Fresenius stehen.
Mit Michael Moser bekommt die Fresenius SE & Co. KGaA zudem einen neuen Personalvorstand. Der bisherige Amtsinhaber Sebastian Biedenkopf scheide mit dem Auslaufen seines Vertrags zum Ende des Jahres in bestem gegenseitigem Einvernehmen aus dem Unternehmen aus, teilte der DAX-Konzern weiter mit. Der 46-j√§hrige promovierte Rechtsanwalt und Betriebswirt Moser, dessen Eintritt bei Fresenius sp√§testens zum 1. August geplant ist, ist seit 2019 stellvertretender CEO und CFO beim t√ľrkischen Energieanbieter Enerjisa.
Das Vorstandsressort Personal, Risikomanagement und Recht wird √ľberdies um den Bereich Environmental, Social und Governance (ESG) erweitert.
Die Fresenius Medical Care-Aktien notieren am Mittwoch via XETRA zeitweise 8,53 Prozent höher bei 40,33 Euro, während die Fresenius-Aktien zeitweise 5,79 Prozent auf 27,18 Euro verlieren.
Beim Gesundheits- und Klinikkonzern Fresenius heben Experten am Morgen vor allem auf die Aussagen zur k√ľnftigen Konzernstruktur ab. Fresenius will die Dialysetochter FMC aus der Bilanz herausnehmen. Victoria Lambert von der Berenberg nannte diesen Schritt "ermutigend". F√ľr einige Akteure am Markt k√∂nne das aber doch zu wenig sein, denn diese h√§tten auf eine Verringerung des Anteils an FMC gesetzt. Derzeit h√§lt Fresenius knapp ein Drittel der FMC-Aktien.
Analyst David Adlington von JPMorgan monierte hingegen, das weitere Vorgehen mit dem Anteil an FMC nach der Dekonsolidierung sei unklar. Mit Blick auf die nachb√∂rslichen Kursgewinne der Aktien am Vortag gab sich der Experte skeptisch: "Auf diesem Niveau w√ľrden wir den Aktien nicht mehr nachjagen". Zwar seien die Papiere vergleichsweise g√ľnstig, aber das operative Umfeld bleibe schwierig und die Bilanz angespannt.

FRANKFURT/BAD HOMBURG (Dow Jones / dpa-AFX) 22.02.2023 10:33
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